Preisspannen nach Abfallart und Containergröße
Die Abfallart ist der größte Preishebel, denn sie bestimmt die Entsorgungskosten des Anbieters. Sortenreiner Bauschutt (Ziegel, Beton, Fliesen) ist vergleichsweise günstig, weil er recycelt werden kann – kleine Container gibt es hier oft schon für einen niedrigen dreistelligen Betrag. Baumischabfall kostet häufig das Doppelte bis Dreifache, weil er aufwendig sortiert werden muss. Grünschnitt und sortenreines Altholz liegen meist zwischen diesen Polen; Sperrmüll bewegt sich im mittleren Bereich.
Bei der Größe gilt: Der Preis pro Kubikmeter sinkt mit steigender Containergröße. Ein 3-m³-Absetzcontainer ist absolut gesehen am günstigsten, ein 7-m³- oder 10-m³-Container pro Kubikmeter deutlich effizienter. Wer die Menge unterschätzt und einen zweiten Container nachbestellen muss, zahlt fast immer drauf – im Zweifel lohnt die nächstgrößere Größe.
Diese Faktoren bestimmen den Containerpreis
Region: Entsorgungs- und Deponiekosten unterscheiden sich regional erheblich – dieselbe Leistung kann in einer Nachbarstadt spürbar günstiger sein.
Abfallart: Je aufwendiger die Sortierung und Verwertung, desto teurer die Entsorgung. Sortenrein sammeln lohnt sich fast immer.
Stellzeit: In den meisten Angeboten sind mehrere Tage bis zwei Wochen Stellzeit enthalten; danach fällt oft eine Tagesmiete an.
Freigewicht und Preismodell: Manche Anbieter rechnen pauschal, andere nach Gewicht (€/t) oder hybrid mit Grundpreis plus Tonnage. Bei schweren Abfällen wie Bauschutt entscheidet das enthaltene Freigewicht darüber, welches Modell günstiger ist.
Stellgenehmigung: Steht der Container auf öffentlichem Grund (Straße, Gehweg), verlangt die Kommune eine Stellgenehmigung – die Gebühr kommt zum Containerpreis hinzu.
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